Die in Düsseldorf geborene Malerin Lori-Ann Urbanski erforscht in ihren Werken die Spannung zwischen Vertrautem und Fremdem. Ihre Figuren erscheinen in surrealen, emotional aufgeladenen Szenen, geprägt von verzerrten Proportionen, subtilen Irritationen und einem zwischen Humor und Melancholie changierenden Ton. Beeinflusst von der klassischen Malerei und der Renaissance, verbindet sie traditionelle Kompositionskraft mit zeitgenössischer Sensibilität. Ihre Charaktere verkörpern Widersprüche wie Kühle, Trotz, Verletzlichkeit und stille Arroganz und laden die Betrachter ein, ihre eigenen Geschichten zu interpretieren. Urbanskis künstlerische Praxis feiert Individualität jenseits von Normen und Erwartungen und schafft eine visuelle Welt, die das Exzentrische und das unverblümt Menschliche umfasst. Ihre künstlerische Ausbildung umfasst das Studium der Freien Kunst Kunstakademie Münster Klasse Prof. Michael Van Ofen, Michael Sistig, Prof. Juliette Blightman. Ausstellungen in Deutschland, Gruppenausstellung in Séoul.