
Seit 2021 fotografiert Giesa ihren anonymen Astronauten an realen Orten in Europa. Die Fotografien bewegen sich zwischen Inszenierung und dokumentarischer Momentaufnahme und thematisieren Wahrnehmung und Wirklichkeit, Nähe und Distanz sowie Einsamkeit und Zugehörigkeit in einer hypervernetzten Gesellschaft. Werke dieser Serie waren erstmals 2022 in Giesas Sonderausstellung in der Münchner Glyptothek am Königsplatz zu sehen, wo ihre Fotoreihen „Wanderlampe Wanda" und „Pandemiclife" als zeitgenössische Position präsentiert wurden. Es folgten internationale Gruppenausstellungen und die Einzelausstellungen „To the Moon and back", u.a. im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz und in der Barlach Halle K in Hamburg. 2024/2025 bildete Giesas LONESOME ASTRONAUT den narrativen Abschluss der Gruppenausstellung „Metaphor to Metamorphosis“ in der Galerie König im Bergson Kunstkraftwerk, die Arbeiten von 100 Künstler:innen vereinte, darunter Erwin Wurm, Isa Genzken und Anselm Kiefer.